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ZIM

Forschungsprojekt „CloudSense“

Im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (https://www.zim.de) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energy (BMWi) wurde das Verbundvorhaben „CloudSense“ bewilligt. Die Technische Universität Dresden und Conimon entwickeln gemeinsam eine Sensorplattform zur automatischen Zustandsüberwachung von Maschinenkomponenten. Ganz im Sinne unserer Vision sich selbstwartender Maschinen soll damit die Wahrscheinlichkeit ungeplanter Stillstandzeiten und einhergehende Produktionsausfälle minimiert werden.

Entstehen soll ein Sensornetzwerk aus autarken Sensoren, die intelligent über Gateways verknüpft sind. Im Fokus steht die Fehlerfrüherkennung und Verhinderung von Schadensentstehung an Maschinen. Um einem Maschinenfehler eine Nasenspitze voraus zu sein, müssen eine Vielzahl von Fehler- und Schadensmerkmalen aus dem Bereich der Maschinendiagnose betrachtet werden. Zur Berechnung dieser Merkmale muss eine große Bandbreite mechanischer Schwingungen, Maschinendrehzahlen, Motorströme oder Temperaturen erfasst und aggregiert werden. Dabei entsteht eine beträchtliche Datenmenge, zusammengetragen von einer Vielzahl von Sensoren und Messsignalen. Eine Übertragung, Speicherung und Auswertung dieser Massendaten ist weder möglich noch zielführend für eine aussagekräftige Maschinendiagnose.

Das CloudSense Team wird also Methoden entwickeln, Messungen im Sensor selbst intelligent zu steuern und Daten so zu verdichten, dass nur zustandsrelevante Daten übertragen werden. Eine Sensorfunktion, die dabei entstehen soll, besteht darin, die Messwertdichte automatisch und dynamisch zu regulieren. Das bedeutet zum Beispiel die Messwertdichte zu erhöhen, wenn sich ein Maschinenfehler andeutet.

Am 6.10. fand das Projekt-Kickoff in den Büroräumen von Conimon statt: