Bildquelle: EthikBank
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Kürzlich haben unsere Freunde von Cyface einen interessanten Beitrag über die Konditionen verschiedener Geschäftskonten veröffentlicht. Auf den ersten Blick zeigt sich dabei, dass es teils erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Kontoführungsgebühren zwischen den verschiedenen Anbietern gibt. Setzt man diese aber ins Verhältnis zum Umsatz eines Unternehmens, erscheinen sie doch sehr klein. So fallen selbst die höchsten angegeben Kontoführungsgebühren (ca. 250,-) bei einem angenommenen Umsatz von 250.000,- mit 0,1% kaum ins Gewicht.

Es lohnt sich also durchaus auch andere Kriterien bei der Wahl eines Geschäftskontos heran zu ziehen. Für uns ist es zum Beispiel wichtig, dass unser Geld nicht in Geschäftsfelder investiert wird, die nicht bestimmten ethischen Mindestanforderungen genügen. Vielmehr wünschen wir uns, dass es für sinnvolle Projekte, die beispielsweise dem Umweltschutz zugutekommen, verwendet wird. Inzwischen gibt es ein paar Anbieter auf dem Markt die entsprechende Modelle anbieten. Dazu gehören unter anderem die GLS Bank und die EthikBank.

Bei Letzterer haben wir inzwischen unser Geschäftskonto eröffnet. Dabei hat uns vor allem die transparente Anlagenpolitik angesprochen. So können EthikBank-Kunden jederzeit nachschauen, in welche Wertpapiere die Bank investiert. Außerdem hat die EthikBank Anlagekriterien in Form von Positiv- und Negativlisten festgelegt. Dadurch sind beispielsweise Investments in Firmen die Tierversuche für Kosmetika durchführen oder eklatant durch Bestechungs- und Korruptionsfälle auffallen (Negativliste) ausgeschlossen. Was die Einlagensicherung betrifft, so ist die EthikBank der BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen.